MigrationsNews 2012: 3. Woche: u. a. über einen Uhl-Hammer, Hartz IV bei Ausländern und Östdeutschen, die Islamisierung, eine türkische Wirtschaftskrise, PKK contra Graue Wölfe, den Begriff der Ehre

Ausgewählte Migrations-Nachrichten der dritten Kalenderwoche des Jahres 2012.

  1. Zitat der Woche: Zugeschlagen hat MdB Uhl
  2. Hartz IV: bei Ausländern so häufig wie bei Ostdeutschen
  3. Niederlande: Islamisierung findet nicht statt
  4. Quizz: Woher kommen die meisten Zuwanderer?
  5. Droht der Türkei eine Wirtschaftskrise?
  6. PKK und Graue Wölfe im Clinch
  7. Der Begriff der Ehre ist innen hohl

1

Das Zitat der Woche

kommt von Hans-Peter Uhl, MdB CSU, München:

Uhl bei einer Podiumsdiskussion; es geht um die Mordserie der NSU. Uhl verweist auf die Bedeutung der Ausländerpolitik in diesem Zusammenhang:

Eine gute und vernünftige Einwanderungspolitik muss zum Ziel haben, dass keine Kampfgruppen am rechten Rand entstehen“, sagte der innenpolitische Sprecher der Unionsfraktion einer Meldung KNA zufolge. Der soziale Frieden dürfe nicht gefährdet werden, habe Uhl gewarnt. Es nütze nichts, wenn man die ganze Welt umarme, dabei aber die eigenen Bürger aus den Augen verliere.

(Quelle: MiGAZIN)

Uhl macht also die Rechtsextremisten zum Maßstab der Einwanderungspolitik. Die werden es ihm danken.

2

HartzIV-Quote bei Migranten und in Ostdeutschland

BILD u. a. ethnisieren die Hartz-IV-Quote gern.

Unter “Deutschen” liege sie bei 6,9 Prozent, unter Ausländern bei 17,6 Prozent, und noch höher bei Türken, Irakern, Afghanen …

Das MiGAZIN hält dagegen:

Keine Erwähnung findet, dass die Hartz-IV-Quote in Ostdeutschland mit 17 Prozent nur unwesentlich unter dem Schnitt der Ausländer liegt. Nicht erwähnenswert findet das Boulevardblatt auch, dass im Flächenland Sachsen-Anhalt – das Land mit dem geringsten Ausländeranteil – diese Quote mit 18,4 Prozent sogar über dem der Ausländer liegt.

Halten wir fest: Die Hartz-IV-Quote ist eine soziale und keine primär ethnische.

Es kommt hinzu, dass viele Ausländer einen ungesicherten Aufenthaltsstatus haben; dass sie keine Berufsausbildung in Deutschland genossen haben; dass sie die deutsche Sprache nicht wie Einheimische sprechen können; u. a..

(Unter Ukrainern liegt die Hartz-IV-Quote bei 28, unter Russen und Vietnamesen bei 27, unter Türken bei 24 Prozent. Den Spitzenwert halten die Iraker mit 64 Prozent.)

3

Dass die Niederlande – nicht – islamisiert werden

aus den Niederlanden. Es stammt aus dem Buch  „Waarom is de burger boos?“ des Historikers Maarten van Rossem und geht ein auf die “Islamkritik” und die diffusen Ängste vor einer “Islamisierung” der Niederlande:

„Wie soll diese Minderheit, sozialökonomisch schwach und außerdem diskriminiert, der dominanten Kultur der übergroßen Mehrheit erfolgreich zu Leibe rücken können? Hier wird die jüngste Geschichte wirklich auf den Kopf gestellt: Es ist nicht der Islam, der die westliche Kultur bedroht, es ist die westliche Kultur, die dem Gefühl vieler Moslems zufolge den Islam bedroht, was man ansonsten auch von diesem Islam denken möge.“

Kurzum: Das „paranoide Bild der unterstellten Islamisierung befindet sich […] jenseits der Grenzen der Redlichkeit.“

Das Zitat entnehme ich einem Artikel des MiGAZINs von André Krause. Dort finden sich auch noch folgende Zahlen:

 In den Niederlanden steigt der Anteil der muslimischen Bevölkerung in den nächsten zwei Jahrzehnten von 5,5% (2010) auf gerade einmal 7,8% (2030).

In Deutschland ist das Bild ähnlich: 5,0% (2010), 7,1% (2030).

Ist das der „Tsunami der Islamisierung“? …  Das Abendland geht nicht unter. Es wird bloß ein bisschen bunter. So what?

4

Kleines Quiz:

Aus welchen Ländern kamen 2011 die meisten Zuwanderer? Versuchen Sie, eine Reihenfolge zu entwickeln!

  • Italien
  • Griechenland
  • Spanien
  • Bulgarien
  • Ungarn
  • Polen
  • Türkei
  • USA

Wie sieht die Reihenfolge 2011 beim Wachstum der Zuwanderung aus?

(Anmerkung: Die arabischen Länder kommen auf der Liste nicht vor – deren Zuwanderungszahlen sind zu gering.)

5

Droht der Türkei  eine Wirtschaftskrise?

In ihrer neuen Wirtschaftsprognose warnt die Weltbank vor den Konsequenzen einer stagnierenden Weltwirtschaft. Am härtesten würde es nämlich Länder wie die Türkei treffen.

Während die Weltbank das Bruttoinlandsprodukt der Türkei für 2012 im Juni 2011 noch auf 5,1 Prozent geschätzt hatte, korrigierte sie die Zahl nun runter auf 2,9 Prozent. Die Prognosen für das Bruttoinlandsprojekt für das Jahr 2013 korrigierte sie von 5,3 Prozent auf 4,2 Prozent.

„Die Risiken sind besonders akut in Ländern wie der Türkei mit einem hohen Leistungsbilanzdefizit, einer hoher Schuldenquote und niedrigen Währungsreserven“, sagte die Weltbank. Das alles setze die türkische Lira unter Druck. „Tatsächlich wird das Leistungsbilanzdefizit der Türkei für 2011 sechs Mal höher geschätzt als die Netto-Auslandsdirektinvestitionen (FID) für 2011. Außerdem betragen die kurzfristigen Schulden 80 Prozent der Reserven“, sagte die Weltbank … …

Ausgehend von der Annahme, dass das Leistungsbilanzdefizit weiterhin 9,8 Prozent des Inlandsprodukts ausmacht, hat die Türkei einen externen Finanzierungsbedarf von 19 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Länder, die in diesem Ausmaß abhängig sind, treffen schwierigere Kreditvergaben umso härter, sagte die Weltbank.

Eine weitere wirtschaftliche Rezession, wie die im Jahr 2008, könnte die Türkei hart treffen. Die Türkei ist durch produzierende Gewerbe stark abhängig von Exporten, die im Falle einer Krise einbrechen würden. Auch sei die Inflation in der Türkei „bedenklich“, so die Weltbank.

(Quelle: Deutsch-türkische Nachrichten)

Auch 2,9 Prozent Wachstum für 2012 wären ein gutes Ergebnis, verglichen mit dem europäischen, und schon gar 4,2 Prozent Wachstum für 2013.

Leistungsbilanzdefizit, hohe Schuldenquote und Inflation, das sind Schwächen. Es hätte mich interessiert, was die Weltbank zu den Stärken der türkischen Wirtschaft zu sagen hat; denn der bisherige Erfolg und auch die Wachstumsvorhersagen für 2012 und 2013 verweisen vor allem auf Stärken.

6

PKK und Graue Wölfe im Clinch

Der Berliner Verfassungsschutz hat vor einem sich zuspitzenden Konflikt zwischen Kurden und Türken in Berlin gewarnt. „Wir müssen damit rechnen, dass wir eine neue Eskalationsstufe erreicht haben“, sagte Nachrichtendienst-Chefin Claudia Schmid im Ausschuss für Verfassungsschutz des Abgeordnetenhauses. “Die Emotionen sind sehr hoch auf beiden Seiten.”

Zuletzt habe es besorgniserregende Ereignisse gegeben, sagte Schmid. Anfang Januar hatten Unbekannte etwa einen Brandanschlag auf das Vereinslokal nationalistischer Türken im Wedding verübt. Auch habe es jüngst wiederholt Schlägereien zwischen kurdischen und türkisch-nationalen Jugendlichen gegeben. Ähnliche Entwicklungen seien auch in anderen Bundesländern zu beobachten, sagte Schmid.

Quelle: Die Welt

Die Türkisch-Deutschen Nachrichten haben einen ziemlich einseitig anti-PKK-orientierten Artikel darüber und verschanzt sich hinter Äußerungen ungenannter deutscher Behörden, die vor allem die Linke attackieren; diese unterstütze die Terroraktionen der PKK.

Besonders “eindrucksvoll” ist die Herstellung dieses Zusammenhangs:

Die Behörden werfen der Linken vor, die PKK aus wahltaktischen Überlegungen zu unterstützen. Die Föderation kurdischer Vereine in Deutschland, die Yek-Kom e. V., habe sich daher in NRW mit einem Wahlaufruf mit dem Slogan „Wählt Die Linke!“ revanchiert. Mit Hilfe der kurdischen Wähler hätten daraufhin die beiden Abgeordneten Ali Atalan und Hamide Akbayır den Sprung in den Düsseldorfer Landtag geschafft.

Ironie am Rande: Nur durch die Duldung durch Die Linke ist in NRW eine rot-grüne Minderheitsregierung an die Macht gekommen. Indirekt verdankt die Regierung im größten deutschen Bundesland ihre Macht also der Unterstützung der PKK – nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes einer ausländischen terroristischen Vereinigung.

Machen die paar kurdischen Wähler mit deutscher Staatsbürgerschaft das Kraut der Linken so fett?

Allerdings gehen die Behörden auch davon aus, dass nur eine kleine Minderheit der in Deutschland lebenden Kurden die PKK unterstützt. Die Wahlerfolge in den alten Bundesländern erklären die Beamten mit einer geschickten Verschleierungstaktik durch Die Linke. So sei es für den durchschnittlichen kurdischen Wähler gar nicht erkennbar, welche Interessen Die Linke und ihre kurdischen Abgeordneten vertreten. Auch in Hamburg sei dieses Konzept voll aufgegangen.

Aha.

Eins kann man da mal festhalten: Der Autor dieses Artikels ist keiner, der sich mal in das Hirn eines neutralen Beobachters hineinversetzt, um zu prüfen, wie seine Argumentation auf jemanden wirken könnte, der in dieser Sache  nicht parteilich ist.

7

Der Begriff der Ehre ist innen hohl

Kazim Erdogan ist Psychologe in Berlin-Neukölln und hat eng mit Kirsten Heisig zusammengearbeitet. Er leitet eine türkische Männergruppe.

Der Begriff Ehre wird von vielen muslimischen Männern nicht hinterfragt. In meiner Vätergruppe thematisieren wir das sehr häufig, dieser Begriff ist nahezu lebensbestimmend für die Männer. Doch er ist innen hohl und nicht mit Inhalten gefüllt. Die Männer haben das häufig eher auswendig gelernt: Du bist ein Mann, deine Ehre ist das Wertvollste in deinem Leben! Die Gefahr, dass man im Affekt dann eine Straftat begeht, die man hinterher kaum erklären kann, ist sehr groß. Ich habe mit vielen Tätern gesprochen. 90 Prozent zeigen eine große Reue.

Ein Großteil der Menschen, die ein Messer in die Hand nehmen – ich würde mal schätzen, 80 Prozent -, macht das, weil sie in ihrer Familie etwas Ähnliches erlebt haben. Wer Gewalt in der Familie erlebt hat, zieht später mit ziemlicher Sicherheit eher in Erwägung, wieder Gewalt als Mittel der Lösung einzusetzen. Den jungen Männern fehlen häufig ihre Väter als Vorbilder, die in der muslimischen Tradition eher wenig an der Erziehung ihrer Kinder beteiligt sind. Deshalb ist es so wichtig, mit den Vätern zu sprechen.

Quelle: Die WELT

Auflösung des Quiz:

So viele kamen im ersten Halbjahr 2011 nach Deutschland:

  1. Polen (78.000)
  2. Rumänien (47.000)
  3. Bulgarien (24.000)
  4. Ungarn (17.000)
  5. Italien (14.000)
  6. Türkei (13.000)
  7. USA (9.000)
  8. Griechenland (9.000)

Bezüglich der Zunahme 2011 (erstes Halbjahr) gegenüber 2010 liegt Griechenland an der Spitze mit 84 Prozent, gefolgt von Spanien mit 49 Prozent. Die anderen liegen um die 30 Prozent, die USA bei 14 Prozent, Türkei hingegen bei nur 1 Prozent.

Quelle: Die Welt

Von diesen Zahlen abzuziehen wären dann diejenigen, die abwandern.

15 Antworten

  1. Mal ein Kommentar zur BILD:

    Es heißt dort *in Deutschland lebende Ausländer ohne deutschen Pass, die hier arbeiten dürfen obwohl in der Tabelle alle Staatsangehörigen aufgelistet sind, egal ob Kleinkind oder Rentner.

    Als ALG II Bezieher muss man nicht arbeitslos sein. Der Mikrozensus 2010 listet z.B. für Menschen mit türkischem Migrationshintergrund, also türkische Staatsangehörige und Deutsche mit türkischen Wurzeln, 200 000 Erwerbslose auf. In der BILD-Statistik stehen aber nur für die türkischen Staatsangehörigen bereits 400 000 Personen.

    Das gleich bei anderen Ländern:

    Russland
    BILD 50 000 von 190 000 (nur russische Staatsangehörige)
    Mikrozensus 80 000 von 1 000 000 (inklusive Deusche) und 548 000 Erwerbstätigen

    Ukraine
    BILD 36 000 von 124 000 (siehe oben)
    Mikrozensus 25 000 von 256 000 (siehe oben) und 97 000 Erwerbstätige

    Kasachstan:
    BILD 14 000 von 51 000 (siehe oben)
    Mikrozensus 54 000 von 728 000 (siehe oben) und 428 000 Erwerbstätige.

    usw.

    Seite 288: http://www.destatis.de/jetspeed/portal/cms/Sites/destatis/Internet/DE/Content/Publikationen/Fachveroeffentlichungen/Bevoelkerung/MigrationIntegration/Migrationshintergrund2010220107004,property=file.pdf

  2. Ja, wie kommt es, dass diese Statistiker bei den Libanesen einen Hartz-IV-Prozentsatz von 120 Prozent errechnet haben. Sie haben die Libanesen dann aus der Statistik rausgenommen, weil 120 Prozent natürlich glatter Unfug wären. Möglicherweise liegt aber ein systematischer Fehler vor und die Zahlen für alle oder die meisten oder einige der Nationalitäten sind zu hoch angegeben.

  3. Zu 1) Ugl und die Einwanderungspolitik

    Uhl hat wohl auch nicht ganz verstanden, dass selbst eine Einwanderungspolitik, die keine Migranten oder Flüchtlinge mehr zulässt, aus Sicht von NPD und NSU das “Problem” immer noch nicht gelöst hätte.Denn sowohl NPD wie auch NSU wollen ein ausländerfreies Deutschland–dafür steht das Ausländerrückführungsprogramm der NPD, das die Rückfürhung der 6-7 Millionen Ausländer fordert und die NSU würde dies nochmals radikaler sehen. Also: Selbst wenn man Uhls Gedankengang folgen würde,würde dies die Rechtsradikalen nie befriedigen.Entweder ihm ist dies nicht bewusst oder der Mann als Nationalkonservativer unterschätzut mal wieder die eigenen Vorstellungen der Faschisten. Zudem bedeuten seine Ausführungen, dass man die Massstäbe der NSU als Konservativer zu berücksichtigen hat anstatt sie zu bekämpfen.

  4. Jeder, der rechnen kann und nicht nur den einen Ausschnitt betrachtet (den Sie hier absichtlich vergrößern), erkennt natürlich trotzdem, dass die Hartz IV-Quote bei Deutschen bundesweit betrachtet nach wie vor unter der Quote bei Ausländern liegt. Billige Zahlenspiele. Und die BILD ethnisiert hier nichts, sondern bringt ausnahmsweise mal Fakten und die Wahrheit.

  5. Was schlagen Sie vor, damit die Leute, die einer Arbeit nachgehen, nicht mehr mit ALG II aufstocken müssen?

  6. Hipperkopp,
    bestreitet denn jemand die Aussage, dass die Hartz-IV-Quote der “Deutschen” weit unter der der “Ausländer” liegt?
    Ihre Bemerkung greift unsere Argumentation nicht auf. Lesen Sie sie bitte noch einmal durch und gehen Sie dann drauf ein!

    Billige Zahlenspiele

    sagen Sie. Schön. Erklären Sie uns, warum das, was wir sagen, billige Zahlenspiele sind!

    Anhand von Ihren seriösen Zahlen, natürlich.

    Wenn Sie hier mitdiskutieren wollen, müssen Sie sich ein bisschen anstrengen. Etwas Anstand und die Bereitschaft, wirklich zu argumentieren, dürfen wir uns von Ihnen schon erwarten, meinen Sie nicht?

  7. Zum gelöschten Kommentar:

    Um Ihre dreckige Multikulti-Propaganda zu stützen, feuern Sie jetzt sogar schon gegen Ostdeutsche… widerlich! Und das Sie Deutsche in Anführungszeichen setzen, zeigt, woher der Wind weht… Scham scheinen Sie keine zu kennen. Um Ihre Ziele durchzusetzen, ist Ihnen JEDES Mittel recht. Sie widern mich nur noch an.

    Zeigen Sie, wo hier gegen Ostdeutsche gefeuert wird. Zeigen Sie außerdem, woher der Wind weht. Und zum Schluss zeigen Sie, welche Ziele durchgesetzt werden sollen.

    Alles mit Quellenangabe. Und denken Sie daran, die billigen Zahlenspiele zu beweisen.

    Wenn Sie das alles nicht können, dann wissen Sie, warum Ihre Ansichten in der Realpolitk keine Rolle spielen. :)

  8. Hipperkopp ist sauer, dass ich diejenigen Kommentare von ihm lösche bzw. nicht freischalte, die bloß Gekläffe und keine Argumentation darstellen, und dass ich von ihm erst einmal HIER zu diesem Artikel eine vernünftige Antwort bekommen möchte, bevor ich seine Kommentare zu anderen Artikeln zulasse.

    Er möchte deshalb nicht mehr mit uns reden.

    Meine Antwort darauf: Er redet ohnehin nicht mit uns. Er schreit uns an, er bellt, er spuckt – die Sprache der Zivilisation liegt ihm nicht.

    Vielleicht lass ich aber zu unserer Unterhaltung nächstens doch wieder mal einen von diesen Hasspredigern durch.

  9. Es ist erfreulich zu hören, dass der Kopf nichts mehr zu sagen hat. Genau das habe ich erwartet. Das bestätigt uns ja auch.

    Solche Leute müssen bereits erheblich verzweifelt sein, weil sie einfach überhaupt keine Argumente anführen können.

    Und die wollen Politik machen?

    Das muss man sich mal vorstellen, wenn die im Parlament eine Rede halten. Der Kopf: “IHHHR seid alle gegen Deutsche und betreibt Multikulti-Propaganda mit eurer BILLIGEN ZAHLENSPIELEN.” Gegenfrage: “Inwiefern?” Der Kopf: “Ähhhh… *stammel* DU ANTIDEUTSCHER!!!”

    Naja, dann geht man halt raus, Kaffeepause machen. :)

  10. Hier ist noch ein interessanter Artikel in Bezug auf Religion und Migration der sich bis zur Hälfte nicht schlecht liest aber dann doch in eine ziemlich problematische Richtung abdriftet.

    http://www.taz.de/Gruender-ueber-islamische-Mitfahrzentrale/!86202/

    Gäbe es die Salafisten nicht, PI müsste sie erfinden.
    Sie drehen alle Linken auf Rechts. (siehe Kommentarbereich)

  11. Ich vermute ja dass die Salafisten nur ein Teil des Great Game sind um die Moslems gegeneinander aufzuhetzen, so bleibt die Region tendenziell instabil.
    Die unteren Chargen der Salafisten merken das allerdings nicht, sie sind ja nicht unbedingt die Hellsten…

  12. @Yunus
    waraus schließen Sie, dass der Muslimtaxi-Mann Salafist ist?

  13. Lesen Sie sich die Aussagen noch einmal genau durch und vergleichen Sie sie mit deren Weltanschauung und Programm (siehe Da’wa-News, diewahrereligion.de und die einschlägigen Seiten…)

  14. @Yunus
    dawa ist doch eine muslimische Pflicht. Dass der mann ein sehr konservativer Muslim ist, glaube ich auch, aber Salafist?
    Der Mann hat sicher schwer einen an der Waffel (siehe die Ausführungen zu Mitfahrgelegenheit als sexueller Kontakthof) aber Salafist ist der nicht.
    Frauen dürfen ja bei ihm ohne männliche Bewachung durch die Gegend fahren. Über die ganzen Gefahren, wenn die Damen auf einen ungläubigen Tankwart treffen, scheint sich der Herr gar keine Sorgen zu machen.
    Von welchem Great game sollen die Salafisten eigentlcih teil sein?

  15. The New Great Game, Rohstoffe aus dem Nahen Osten, aus möglichst instabilen Gesellschaften, lassen sie sich leichter importieren. Ein bisschen Bestechung hier, ein bisschen Konflikt dort…

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