“Die Sozialhilfe-Kultur ist unser Untergang”

(Bx)

Poldi schlägt wieder zu, und mir scheint, diesmal hat er mich auf dem falschen Fuß erwischt.

Gestützt auf Gunnar Heinsohns Debattenbeitrag in der WELT zieht er mir den sozialpolitischen Argumentationsteppich unter den Füßen weg.

Ich glaub, ich brauch Hilfe!

Lieber Leo,

40% der Hartz-IV-Empfänger sind Migranten – bei einem Bevölkerungsanteil von nur 8%. Anlässlich des Hartz IV-Urteils erlaube ich mir, deine Vorstellungen über Armutsursachen und Migrantenarmut in Frage zu stellen.

Weiterlesen »

Das Bayr. Finanzministerium sichert den Wert meiner Ausgabe von “Mein Kampf”

(Bx)

Am 30.4.1945 schoss sich Hitler tot, 70 Jahre Copyright genießen Autor und Buch, das Bayerische Finanzministerium als Inhaber des Urheberrechts wacht darüber getreu und verbietet bisher jeden Nachdruck – aber 2015 sind die 70 Jahre vorbei, und “Mein Kampf” erwacht wieder zum Leben …

Nachdrucke und Neudrucke werden den Markt überschwemmen, Millionen werden das Unbuch kaufen und sich – so befürchtet das Ministerium? – beim übereifrigen Lesen die empfindliche Gesinnung verletzen? Weiterlesen »

Vier heiße Stellen

(Bx)

Diese vier Stories wären jeweils einen eigenen Artikel wert:

1

Die Rendsburger Moschee darf den Gebetsruf vom Minarett – flüstern.

2

Eine Zahnärztin weist einen Jungen ab, weil er Cihad heißt, entschuldigt sich dann — und einige Medien kriegen sich gleich gar nicht mehr ein.

3

Es gibt tatsächlich (beinahe) “staatsbefreite Zonen“. In Berlin. Johannes Hampel warnt.

4

PI publiziert ungeniert “witzige” Aufrufe zum Massaker an Muslimen. Ein Beispiel bei fareus, der es sich antut und PI beobachtet. (PI ist die rechtspopulistische Website Nummer 1 in Deutschland, mit großem Leserkreis.)

Hatun Sürücü, 7. Februar 2005

(Bx)

Vor 5 Jahren wurde Hatun Sürücü von ihrer Familie ermordet.

Der Mord hatte Folgen. Nicht nur für die Mörder. Die öffentliche Aufmerksamkeit ist gestiegen, hoffentlich auch der Druck auf diejenigen Einwandererfamilien, die glauben, mit solchem Mord Ehre einzulegen.

Am 7.2.2007 wurde der Verein “Hatun und Can” gegründet – benannt nach der Ermordeten und ihrem Sohn. Er hat bereits über 100 Frauen und Mädchen geholfen, sich vor einem ähnlichen Schicksal in Sicherheit zu bringen, wie es auf der Website heißt.

Fast alles zum Fall Hatun Sürücü könnt ihr bei Wikipedia finden, einschließlich zahlreicher Links. Pflichtlektüre für diejenigen, die sonst mit Kelek & Ates auf Kriegsfuß stehen (wie ich; siehe meinen Artikel: Wie häufig sind Ehrenmorde? und die Debatte zu Seyran Ates: Ludmil contra Leo).

Nachtrag: In der taz findet sich die Idee, eine Straße oder eine passende Einrichtung nach Hatun Sürücü zu benennen.

Integrierte Imame braucht das Land!

(Bx)

Warum erst jetzt?

Der Wissenschaftsrat empfiehlt den Aufbau Islamischer Studien an Hochschulen, und alle fünf Bundestagsparteien unterstützen die Empfehlung so nachdrücklich, dass man fast glauben könnte, die Finanzierung könnte möglich werden.

Der Islam ist seit Jahrzehnten die drittgrößte Religionsgemeinschaft in Deutschland. Es gibt zwar inzwischen einzelne Lehrstühle, aber Islamische Studien sind an deutschen Hochschulen bisher noch nicht etabliert.

An den geplanten Instituten für Islamische Studien sollen nun ausgebildet werden:

  • Lehrkräfte für den islamischen Religionsunterricht
  • Imame bzw. islamische Religionsgelehrte
  • Fachpersonal für Sozial- und Gemeindearbeit
  • der wissenschaftliche Nachwuchs für Islamische Studien

Auch München könnte ein Standort werden. BILD berichtet am Freitag:  Weiterlesen »

“Hehlvetica”

(Bx)

Das hier ist aus der ZEIT, in einem Beitrag zum Thema “Steuerhinterziehung als Staatsräson der Schweiz”:

Fünf Anzeigen gingen gerade bei der Zürcher Polizei ein, wegen Drohbriefen, die gegen Deutsche gerichtet sind.

„Die Kugel für Sie steht schon bereit, du elende Deutsche“, heißt es etwa in einem Brief an eine Frau, die seit 30 Jahren in der Schweiz lebt.

Auf den Straßen Zürichs wurden Autos mit deutschen Nummernschildern beschädigt. Und immer wieder hört man von Deutschen, die in der Straßenbahn nicht mehr den Mund aufmachen, weil sie Angst haben, als Deutsche erkannt zu werden. Vielleicht wollen sie aber nur ihren Sitzplatz behalten.

“Hehlvetica” habe ich dem “Spiegelfechter” geklaut:

Weiterlesen »

Eine Gretchenfrage an die “Islam-Kritiker”

(Bx)

Thomas Steinfeld, SZ:

Wenn …  “Islamkritiker” den Aufstand der Mehrheit gegen eine Minderheit organisieren wollen und das Ende der Toleranz für den Islam verlangen – was geschieht dann, ganz praktisch betrachtet? Wie sollte eine solche negative Vergesellschaftung vollzogen werden?

  • Durch Ausweisung aller bekennenden Muslime nach Asien oder Afrika?
  • Durch Einrichtung von Ghettos innerhalb Deutschlands?
  • Durch eine gigantische Umerziehung nach dem Modell der Entnazifizierung, eine Zwangsbekehrung zum Säkularen?

Was könnte ein “Islam-Kritiker” darauf antworten?
Weiterlesen »

Der Migrationsbericht: meine Seite der Wirklichkeit

(Bx)

Der Sachverständigenrat für Migration legt den neuen Migrationsbericht vor.

(1) 2008  stehen 682 000 Zuzüge fast 738 000 Fortzügen gegenüber. Die Wanderungsbilanz ist also zumindest in diesem Jahr negativ gewesen.

Weiterlesen »

Ist das Rassismus?

(Bx)

Ein Andreas Küppers beschreibt im Online-Integrations-Forum der Stadt Frankfurt etwas, das er und viele andere als “banalen Alltagsrassismus” sehen:

Ein Deutscher sagt zu einem fremdländisch Aussehenden, nachdem Sie sich eine wenig unterhalten haben: “Sie sprechen aber gut Deutsch”. Darauf sagte der fremdländisch Aussehende: “Das stimmt, ich bin hier geboren und ich bin Deutscher, genau wie Sie”. Worauf der Deutsche sagt: “Dennoch, ich finde, Sie sprechen gut Deutsch”.

An dieser kleinen aber kurzen Konversation erkennen Sie das Phänomen des Alltagsrassismus. Der Deutsche will nicht anerkennen, dass sein Gegenüber ebenfalls Deutscher ist. Seine Erscheinung passt für ihn nicht ins Bild eines Deutschen. Weiterlesen »

Zitat der Woche

(Bx)

„Alle Türken sind Asis, alle Deutschen Nazis, alle Moslems Terroristen und die Erde ist eine Scheibe.“  Fatih Çevikkollu (Kabarettist)